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Nichts für die Strasse: Porsche 911 GT3 Cup

Posted by Jackie on Dez 29, 2010 in Racing

Mitte August sass ich zum letzten Mal in einem Rennwagen. Dazwischen gab es zwar immer wieder Fahrten mit richtigen strassen-zugelassenen Boliden wie den SLS AMG oder den McLaren SLR, aber trotz der vielen PS ist das natürlich nicht mit echtem Racing zu vergleichen.
 
Dementsprechend gross war meine Freude auf die Chance wieder in einem Rennwagen auf der Rennstrecke zu fahren. Als frühes Weihnachtsgeschenk konnte ich einen ganzen Tag lang im Porsche 911 GT3 Cup Auto auf den 5,4 Kilometer im Ascari Race Resort testen. Mit der Ausnahme von meinen paar wenigen Runden im Radical SR3, war dies meine erste Tourenwagen Erfahrung überhaupt. Und das war, wie mir schon einige Leute vorher prophezeiten, aufregender als ich mir hätte träumen lassen. Ich nahm mir am Vormittag die Zeit, um mich mit dem Renner mit Dach anzufreunden und wieder zurück in die Renn-Routine zu kommen, immerhin liegt das letzte Rennwochenende schon einige Zeit zurück.
 
Es macht jede Menge Spass wieder auf der 12 Meter breiten einzigartigen Ascari Rennstrecke in Ronda zu fahren. Als perfekt kann ich aber meinen Tag im Porsche Cup trotzdem nicht beschreiben, obwohl er für mich als grosse Erfahrung und auch als Augenöffner für meine Rennfahrer-Karriere in der Zukunft wirkte. Und das ist meines Erachtens sogar noch etwas besser als perfekt!
 
Bilder sagen mehr aus als tausend Worte…

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Topless durch Marbella: Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet 350 CGI

Posted by Jackie on Dez 8, 2010 in Fischer Car Group

Marbella wurde offiziell als die Stadt ernannt, in der die zweitmeisten Ferraris verkauft werden (die meisten Ferraris werden laut der Statistik in Genf verkauft). Doch Marbella ist nicht nur für die italienische Marke gut, sondern war immer schon Schauplatz für teure, elegante, luxuriöse und schnelle Flitzer. Dazu kommt, dass die Costa del Sol mit weniger als 45 Regentagen im Jahr ein pures Cabrio-Paradies ist.

Kurz bevor auf der Ricardo Soriano in Marbella die Weihnachtslichter aufgehängt werden, schmücken blühende Bäume mit ihren rosaroten Blüten die Stadt. Die Sonne bringt es in den warmen Herbsttagen noch locker auf 20 Grad, was ich als perfektes Cabrio Wetter bezeichnen kann. Meine Probefahrt beginnt frühmorgens, als ich bei Fischer Mercedes Consulting in Marbella das diamantweisse E-Klasse Cabriolet abhole. Der Thermometer zeigt zwar noch nicht ganz die 20 Grad an, aber ich entscheide mich trotzdem fürs “topless” fahren durch die Stadt. In kaum 20 Sekunden habe ich das Stoffdach per Knopfdruck in den Kofferraum geschickt und es kann losgehen. Einen weiteren Knopfdruck später habe ich neben der Sitzheizung auch den Airscarf (Nackenheizung) aktiviert. Es gibt noch mehr Annehmlichkeiten für die, die richtig frieren und trotzdem die Freiheit des Cabrios geniessen möchten: Nämlich das neue automatische Windschott Aircap. Beim aktivierten Aircap fährt ein elektrisches Windlamellenmodul am oberen Rand der Windschutzscheibe aus dem Dachrahmen hoch, das den Wind noch mehr abhält. Das sind nur einige der vielen funktionellen Schalter im Cockpit des Mercedes E 350 CGI Cabrios. Aus meiner Rennfahrersicht  natürlich viel zu viel Schnickschnack. Dass der Wagen sich, dank Mercedes Memory Paket, an mich und meine Sitz-Einstellung erinnern kann  ist ja noch ganz praktisch. Doch spätestens bei der Beschreibung des Abstandstempomat oder des Überholassistenten wird es mir unheimlich, fahren möchte ich doch lieber selber.

An der ersten roten Ampel in Höhe der Altstadt habe ich kurz Zeit um die Innenausstattung unter die Lupe  zu nehmen. Die Kombination zwischen dem schwarzen Nappa Leder und dem schwarzen Holzimitat fällt in gar keinem Fall zu dunkel aus, sondern hat die bekannte Klasse von Mercedes-Benz. Beim sportliche Lenkrad  punkten die einfache Bedienung der Freisprechanlage, des Navi und Radio.  Mit den Funktionen der Mittelkonsole komme ich schnell klar, auch ohne die Bedienungsanleitung zu lesen.

Elegant offen gehts weiter die Küste entlang, an Puerto Banus vorbei. Der niedrige Spritverbrauch von 8,5l wird im Display angezeigt und nicht nur das: Jedes einzelne Geschwindigkeitsschild erkennt die neue intelligente Schönheit von Mercedes und erinnert unaufdringlich mit dem entsprechenden Bild am Display daran. Ab sofort muss man sich also bei Geschwindigkeitsüberschreitungen etwas Neues einfallen lassen, denn diese Erfindung entzieht den etablierten Ausreden gegenüber der Polizei wie “das Schild hab ich nicht gesehen” den Boden. 

Immerhin heisst es im Mercedes Werbeprospekt, dass das neue E-Klasse Cabriolet keinen Strömungen folgt, sondern sie vorgibt. Schnell wird mir klar was dies eigentlich bedeutet, denn der Wagen ist eine perfekte Mischung zwischen sportlichem Fahrspass und Komfort. Ich sitze im Fahrersitz wie eine Königin, und so behandelt mich das Cabriolet auch. Kaum eine der üblichen Costa del Sol Bodenwellen oder Schlaglöcher sind wirklich spürbar. Dafür sorgt das serienmässige Agility Control Paket, was sich automatisch an einen Fahrstil oder Strassenverhältnisse anpassen kann. Die Lenkung vom knapp 1.8 Tonnen Stern ist präzise und überaus sportlich für das 292 PS starke, 4,7 Meter lange Cabriolet, das in 6,8 Sekunden auf 100km/h beschleunigt.

Die Endstation meiner Fahrt auf der A-7 zwischen Fischer Mercedes in Marbella und Estepona war ein Platz an der Costa del Sol, wo sich zwei Kontinente küssen, in der Nähe vom Kempinski Hotel Bahía. Ein letztes Mal zeigte sich die E-Klasse im Sonnenuntergang von seiner besten Seite.

Offen für alle Jahreszeiten – Meine E-Cabrio Bilder:

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Aufsehen-Erregend: Mercedes-Benz CLK DTM AMG Cabriolet

Posted by Jackie on Nov 18, 2010 in Fischer Car Group

Wenn Dir jemand sagt Du wirst eines der zur Zeit schnellsten und teuersten Cabriolets fahren dürfen, an was denkst Du? Vielleicht an einen Bentley Continental GTC oder womöglich an den Ferrari F430 Spider? Doch bestimmt nicht an einen Mercedes-Benz CLK AMG. Beim ersten Blick, von Weitem, denke ich mir: “Das ist es? Man hat dem CLK einen fetten Flügel angeschraubt, ihm 19 und 20 Zoll grosse Leichtmetallräder verpasst und das Interieur im bekannt-hochwertigen Stil von AMG veredelt. Wie bitte soll dieses Auto zum Beispiel in einem Beschleunigungs-Rennen mit einem 911 Carrera Cabrio mithalten können?” Doch der erste Blick von hinten täuscht. Beim zweiten Blick wird mir klar, dass ich vor einem, auf nur 150 Exemplare limitierten, Mercedes-Benz CLK DTM AMG Cabriolet stehe. Ein ausgefeiltes Geschoss für Strasse und Rennstrecke, das eben nur 150 Besitzer erleben dürfen.

Beim Annähern fällt mir sofort das Lenkrad ins Auge. Angepasst an den ovalen Look der Rennwagen, Wildlederbezug, mit nur vier Knöpfen sowie den Schaltwippen bleibt es simple. Die Mittelkonsole hat zwar wie im Serienwagen auch Radio, Klimaanlage und Freisprechanlage eingebaut, ist aber wie auch der Rest des Wagens aus Carbon Fiber gefertigt. Sowieso ist kaum etwas am CLK, das nicht aus dem besonders leichten hightech Racing Material ist. Ich lasse mich in den AMG Sportschalensitz fallen und schliesse erstmal die Augen. Der Sitz aus Leder und Alcantara-Bezug ist fast so perfekt wie mein eigens für mich gegossener Sitz im Rennwagen. Auch die Mitfahrer brauchen nicht auf diesen Komfort zu verzichten, da alle Sitze gleich sind. Das trägt bestimmt dazu bei die Innenausstattung zu schonen, da sich die Beifahrer auch bei schnelleren Fahrten nicht am Halter festkrallen müssen.

Ich mache meine Augen wieder auf und lese die Zahl 360 am Tacho: “…und das Ding hat eine Strassenzulassung?!” Motorsportähnlich gehts auch zu, als ich den CLK DTM AMG anlasse. Ein starker und kompromissloser Sound füllt die Luft, angenehme Gänsehaut kribbelt vom Zeh bis über den Nacken, die 582 Pferde machen sich bereit das 1805 kg schwere Cabrio in knapp unter 4 Sekunden von Null auf 100km/h zu beschleunigen. Nach nicht mal 12 Sekunden erreicht der CLK DTM AMG 200km/h, abgeriegelt ist erst bei 320km/h.

Obwohl ich diesen Wagen Dank Walter Fischer für mehrere Tage zur Verfügung hatte, bevor er wieder zum Fischer2 Selected Cars Showroom nach San Pedro de Alcantara zurück musste, fühlte es sich an, als wenn die Testfahrten nur wenige Stunden dauerten. Beim Cruisen durch Marbella, einer Stadt, die mehrmals täglich von Vantage, Gallardo, Porsche Turbo, F340 und Co. begrüsst wird, war dieses Cabriolet der Hingucker schlechthin. Bei den Fahrten auf der Autobahn war es erst ein kleiner silberen Punkt im Rückspiegel, der dann schnell direkt hinter Dir war und in einem Wimpernschlag an Dir vorbei verschwand. Die kurvigen Strecken an der Costa del Sol machten mir aber am meisten Spass, auch wenn hier die leichte Schwäche des Wagens hervorkam. Von so einem aggressiven 5,5 Liter V8 erwartet man ebenfalls aggressive Bremsen. Die von AMG neu entwickelte Hochleistungs-Verbundbremsanlage mit Sechs-Kolben-Festsätteln vorn und Vier-Kolben-Festsätteln hinten drückt dich allerdings nicht wie erwartet gegen den Sicherheitsgurt.

Mir blieb eigentlich nur eine Frage offen. Warum ist es ein Cabrio? Hier könnte man darüber spekulieren was sich die Genieköpfe bei Mercedes und AMG gedacht haben, oder man akzeptiert es einfach. Möglicherweise ist das Geschoss ja auch die neue Attraktion in der Eifel. Ich bin mir sicher, dass die Nürburgring-Queen Sabine Schmitz mit dem neuen Viersitzer-Cabrio-Ring-Taxi eine Menge Spass haben würde.

Meine Fotos mit dem Mercedes-Benz CLK DTM AMG Cabriolet:

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Eine Nacht mit dem McLaren SLR Roadster

Posted by Jackie on Sep 11, 2010 in Fischer Car Group

Sexy, provozierend, atemberaubend, Adrenalinrush sind die Wörter, an die ich denke bei diesem Auto. Aber auch Wörter wie aggressiv, heftig, brutal und verdammt schnell gehen durch meinen Kopf. Doch als ich endlich Platz im Fahrersitz nehme verfliegen alle Gedanken und das Einzige was bleibt, ist: “Ready, Set, Pin it!”

Doch nun der Reihe nach: Nachdem der McLaren SLR Roadster beim jährlichen Gold Cup Polospiel als Blickfang wirkte, durfte ich ihn wieder zurück zum Showroom von Fischer 2 Selected Cars in San Pedro fahren. Auf diese Chance wartete ich schon lange und ich wusste, wenn die Gelegenheit kommt musste ich sie nicht nur fest greifen, sondern jedes bisschen geniessen und hoffen, dass es ewig andauert. Natürlich habe ich den SLR Roadster nicht wirklich fest gegriffen, es war mehr als wenn ich die Zügel eines Vollblut Hengst mit dem richtigen Mass von Kontrolle und Freiheit hielt. Der SLR gehört zu der Gruppe der Supersportwagen, die ein Drag Rennen gewinnen, währenddem sie perfekt aussehen und perfekt klingen: auf den Asphalt geklebt und jede Note des V8 Superchargers abgestimmt. Ja, ich genoss jeden Zentimeter Fahrt, die aber entlang der spanischen Costa del Sol entgegen meinem Wunsch nicht ewig dauerte.

Sicher, das Auto wiegt mit seinen 1750 Kilogramm viel mehr als ein Roadster wiegen sollte, das Interieur spiegelt nicht die halbe Million Euro wider und die Lenkung ist schwer und hart. Aber als ich mich in die Autobahn einfädelte flüsterten nur zwei Dinge durch das Cockpit: 3,6 Sekunden von Null auf 100km/h und von Null auf 200km/h in 10.9 Sekunden. Als wir den Tunnel erreichten, der SLR und ich,  wurde die Geräuschkulisse sogar noch besser: Die volle Wucht des donnernden Soundtracks des 5,5 Liter V8 Kompressormotors hört sich mit offenem Verdeck im Tunnel doppelt so schön an. Nun war es eigentlich an der Zeit die Höchstgeschwindigkeit von 332km/h zu testen. Was mich allerdings bei Weitem mehr kosten würde als ein voller Gastank, wenn ich erwischt werde. Mit anderen Worten: es würde mein Rennfahrer-Budget um ein paar Pfennige sprängen. Grund genug, um doch lieber auf meine Chance zu warten, den SLR Roadster auf der Rennstrecke zu bewegen.

Ich gebe zu ich nahm einen kleinen Umweg, um die 626 PS voll und ganz zu geniessen. Und es ist wahr, jede Stadt sieht zweimal so schön aus, wenn man durch die Fenster eines SLR schaut. Obwohl ich den SportMode nie verliess, kann man mit diesem Auto auch gemütlich fahren – nur sollte man den zwei Meter breiten Body bei der Parkplatzsuche mitten in der Stadt immer im Hinterkopf behalten. Als ich den Showroom erreichte war es schon spät und die anderen Supersportwagen waren alle schon im Tiefschlaf. Auch wenn es für mich nicht wirklich die späte Stunde war, so gab mir das komfortable Cockpit trotzdem Lust genau da einzuschlafen, in meinem Lieblingsauto.

Impressionen von meinem nächsten Morgen mit dem McLaren SLR Roadster und der brandneuen Musik-CD von Power Pirate:

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Das Understatement names SLS AMG

Posted by Jackie on Jul 27, 2010 in Fischer Car Group

“Willst du fah..?” Die Frage braucht man bei mir gar nicht zu Ende sprechen, schon habe ich ein riesen Lächeln auf dem Gesicht und nicke. Insbesonders, wenn es um einen brandneuen SLS AMG geht. Natürlich möchte ich fahren, was für eine Frage!

Als Walter Fischer, der Inhaber von Fischer Car Group und Fischer 2 Selected Cars mir diese “Keine Frage” der Fragen stellte, machte mein Herz einen Luftsprung und einen Moment später sprang ich vom Beifahrersitz auf, lief um die knapp zwei Meter lange Motorhaube herum und liess mich in den Fahrersitz fallen. Die Sportschalensitze sorgen neben dem flugzeugähnlichen Cockpit für einen beeindruckenden ersten Eindruck. Einmal tief durchatmen, anschnallen und vom scheinbar kompromisslosen Interieur beflügeln lassen. Drei oder viermal fuhren wir um den Kreisverkehr – schön für die Fotografen lächelnd, die sich wunderten, wieso ein junges Mädel wie ich ans Steuer des Silberpfeiles kommt – dann machten wir uns ab Richtung Autobahn!

In 3,8 Sekunden heisst es, soll der SLS die 100km/h erreichen und erst bei 317km/h ist er elektronisch abgeriegelt, das wollte ich auch mal selber testen. Die Strecke hinaus zum 5 Sterne Hotel Kempinski Bahia Estepona ist mir schon bekannt und tatsächlich merke ich wie ich nach ein paar Sprints das 571 PS starke Gefährt so fahren möchte, als wenn es mein kleines Mercedes Sportcoupé wäre.

Im Vergleich zu dem was der 6,2 Liter grosse V8 Motor alles kann, ist der Mercedes SLS von aussen ein totales Understatement, aber trotzdem spricht er irgendwie jede Zielgruppe an. Er schwebt auf der Strasse und sorgt für entspanntes und stressfreies Fahren oder brüllt V8-Sauger-like den Berg mit 650 Newtonmeter Richtung Ascari Race Resort in Ronda, auf über 1000m hoch. Einen Tunnel passieren wir auf der Fahrt leider nicht. Hätte ich diesen einzigartigen und kräftigen Sound auch noch im Tunnel gehört wäre ich wahrscheinlich nie wieder ausgestiegen!

Der Performance Marke von Mercedes AMG ist ein Prachtstück gelungen, indem sie so weit wie möglich einen Supersportler Alltagstauglich gemacht haben. Die fast ausgewogene Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent sorgt für präzises und agiles Handling. Zu bequem wird es dann aber doch nicht. Um Gewicht zu sparen, hat man auf einen Elektromotor für die Flügeltüren verzichtet. Doch schliesslich will man ja auf der Piste beeindrucken, und nicht auf dem Parkplatz.

Meine SLS AMG Gallery durch Marbella mit Walter Fischer und Hollywood Schauspieler Christian Oliver:

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Sportlich zur Formel 1

Posted by Jackie on Jul 12, 2010 in Racing
In Valencia für MotorSportPresseBild & Speed-Magazin unterwegs

In Valencia für MotorSportPresseBild & Speed-Magazin unterwegs

Sechs Deutsche sorgen in dieser Saison für Spannung in der Formel 1 – darunter der Rekord Weltmeister Schumi und 2009 Vize Weltmeister Seb Vettel. Kein Wunder also, dass 2010 die F1 bei den Motorsport Fans in Deutschland ganz oben auf der Liste der Sportereignisse steht. Wie schon im vergangen Jahr war das Datum des Europa Grand Prix rot in meinem Kalender markiert. Und so wie auch der Stadtkurs im Hafen von Valencia ein kleines Update zwischen den 321 Tagen bekam, blieb auch bei mir nicht alles gleich.

 
Valencia 2010 war mein zweiter F1 Grand Prix im Auftrag von MotorSportPresseBild – und natürlich auch für Speed-Magazin. Die Presse teilt sich das Parkareal mit den Formel 1 Teams, Fahrern und weiteren wichtigen Person des F1 Zirkus, wie zum Beispiel die FOM und FIA. Dementsprechend sah der Parkplatz ziemlich sportlich aus. Ich parkte meinen neuen, einen Tag vorher von meinem Unterstützer und Partner Fischer Car Group abgeholten Mercedes-Benz C180 Kompressor SportCoupe zwischen einem roten SLS AMG – der im gleichen Moment von Felipe Massa aussen näher unter die Lupe genommen war – und einer der vielen schwarzen E63 AMG neuen T-Modelle. Zuvor hatte ich meinen “kleinen Neuen” auf eine 700km lange Probefahrt genommen. Die 7 Stunden gingen für mich Dank dem bequemen Sitz im Auto wie im Flug vorbei.
Als ich Donnerstag Abend meinen Weg in die Stadt machte, stellte ich meinen C180 erstmal auf die Probe in der City. Er reagiert in den engen Gassen schnell und zuverlässig, das 6-Gang Automatik Getriebe ist super abgestimmt. Mit einem Durchschnittsverbrauch von unter 7 Liter auf 100km überlebte sogar mein schmales “Rennfahrer Budget” das Wochenende ohne grosse Dallen. Den Kompressor setzte ich zwar weniger ein, aber das nicht ganz zu überhörende Prrrnnn des 4-Zylinders machte ebenfalls Laune. Als ich frühmorgens den Schlüssel drehte und die kleine Wildkatze aufweckte, sah ich wie die Leute, die auf der Terrasse ihren Kaffee trinkten den Kopf drehten, aber direkt über mich und mein kleines Coupé hinwegsahen. Sie suchten wahrscheinlich einen Seat Ibiza FR, Golf GTI oder eines, das sportlicher aussieht. Little that they know dieses schwarz-blaue Coupé ist kein ordinäres Coupé. Die 143 PS bei 5200 U/min und 220 Nm sieht man ihm von aussen eigentlich nicht an.

Auf der Rennstrecke ging es ähnlich kopfdrehend zur Sache. Ich war dieses Mal für die Paddock sowie VIP und Promi Fotos zuständig. So verbrachte ich das Formel 1 Qualifying und Rennen nicht vor einem Fernseher oder auf der Strecke, sondern unterwegs im wonderful F1 Paddock, der am Valencia Hafen liegt, da wo das Start-Ziel des American Cup ist. Neben den üblichen Kamera-Stars sowie Nicole Scherzinger, Richard Branson, Heinz Harald Frentzen liessen sich auch unter anderem der ehemalige Renault F1 Teamchef Flavio Briatore mit Frau Elisabetta Gregoraci, der Präsident der Banco Santander Emilio Botin, Rallye Dakar Sieger Carlos Sainz, weltbekannte Opern Sänger Placido Domingo, NBA Spieler Tony Parker sowie Bernie Ecclestone’s neue Freundin blicken. Die Atmosphäre hinter den Kulissen der Formel 1 kann man nicht anders als super beschreiben. Der spätere 0-4 Sieg gegen England, sowie meine schnelle und komfortable Fahrt zurück nach Hause machten das Wochenende einfach perfekt!

Meine Impressionen aus Valencia:

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