Eine Nacht mit dem McLaren SLR Roadster

11. Sep 2010 in Fischer Car Group |

Sexy, provozierend, atemberaubend, Adrenalinrush sind die Wörter, an die ich denke bei diesem Auto. Aber auch Wörter wie aggressiv, heftig, brutal und verdammt schnell gehen durch meinen Kopf. Doch als ich endlich Platz im Fahrersitz nehme verfliegen alle Gedanken und das Einzige was bleibt, ist: “Ready, Set, Pin it!”

Doch nun der Reihe nach: Nachdem der McLaren SLR Roadster beim jährlichen Gold Cup Polospiel als Blickfang wirkte, durfte ich ihn wieder zurück zum Showroom von Fischer 2 Selected Cars in San Pedro fahren. Auf diese Chance wartete ich schon lange und ich wusste, wenn die Gelegenheit kommt musste ich sie nicht nur fest greifen, sondern jedes bisschen geniessen und hoffen, dass es ewig andauert. Natürlich habe ich den SLR Roadster nicht wirklich fest gegriffen, es war mehr als wenn ich die Zügel eines Vollblut Hengst mit dem richtigen Mass von Kontrolle und Freiheit hielt. Der SLR gehört zu der Gruppe der Supersportwagen, die ein Drag Rennen gewinnen, währenddem sie perfekt aussehen und perfekt klingen: auf den Asphalt geklebt und jede Note des V8 Superchargers abgestimmt. Ja, ich genoss jeden Zentimeter Fahrt, die aber entlang der spanischen Costa del Sol entgegen meinem Wunsch nicht ewig dauerte.

Sicher, das Auto wiegt mit seinen 1750 Kilogramm viel mehr als ein Roadster wiegen sollte, das Interieur spiegelt nicht die halbe Million Euro wider und die Lenkung ist schwer und hart. Aber als ich mich in die Autobahn einfädelte flüsterten nur zwei Dinge durch das Cockpit: 3,6 Sekunden von Null auf 100km/h und von Null auf 200km/h in 10.9 Sekunden. Als wir den Tunnel erreichten, der SLR und ich,  wurde die Geräuschkulisse sogar noch besser: Die volle Wucht des donnernden Soundtracks des 5,5 Liter V8 Kompressormotors hört sich mit offenem Verdeck im Tunnel doppelt so schön an. Nun war es eigentlich an der Zeit die Höchstgeschwindigkeit von 332km/h zu testen. Was mich allerdings bei Weitem mehr kosten würde als ein voller Gastank, wenn ich erwischt werde. Mit anderen Worten: es würde mein Rennfahrer-Budget um ein paar Pfennige sprängen. Grund genug, um doch lieber auf meine Chance zu warten, den SLR Roadster auf der Rennstrecke zu bewegen.

Ich gebe zu ich nahm einen kleinen Umweg, um die 626 PS voll und ganz zu geniessen. Und es ist wahr, jede Stadt sieht zweimal so schön aus, wenn man durch die Fenster eines SLR schaut. Obwohl ich den SportMode nie verliess, kann man mit diesem Auto auch gemütlich fahren – nur sollte man den zwei Meter breiten Body bei der Parkplatzsuche mitten in der Stadt immer im Hinterkopf behalten. Als ich den Showroom erreichte war es schon spät und die anderen Supersportwagen waren alle schon im Tiefschlaf. Auch wenn es für mich nicht wirklich die späte Stunde war, so gab mir das komfortable Cockpit trotzdem Lust genau da einzuschlafen, in meinem Lieblingsauto.

Impressionen von meinem nächsten Morgen mit dem McLaren SLR Roadster und der brandneuen Musik-CD von Power Pirate:

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